KBOP-Karrieren

Sarae Jehou - First Generation of KBOP

Sarae Jehou in Japan

Sarae Jehou (Mitte) in Japan

 

Eine Schule in der sich alles um dich und deine Zukunft dreht, da bist du im KBOP genau richtig.

Woher ich das weiß, nun ich war eine der ersten Schüler und Schülerinnen, die die große Chance hatten,  ihr letztes Schuljahr im KBOP zu verbringen. KBOP bedeutet für mich Schule und Unterricht mitzugestalten. Vorbei waren die Zeiten vom 0815 Frontalunterricht. Lehrer und Schüler begegnen sich auf Augenhöhe. Nun stand ich vor der Entscheidung, welche Profilklasse die richtige für mich ist. Ich entschied mich zunächst für das Profil Gesundheit und Soziales. Ich merkte jedoch schnell, dass dies doch nicht das richtige für mich ist. Doch im KBOP war das kein Problem. FLEXIBILITÄT wird hier großgeschrieben. In einem Beratungsgespräch wurden meine Ziele und Wünsche noch einmal konkretisiert.

Ich wechselte dann in die Profilklasse Handel und Wirtschaft. Es erwarte mich ein Jahr voller positiver Erfahrungen und individueller Förderung. Ich könnte einen ganzen Roman über meine Zeit im KBOP schreiben,  aber ich beschränke mich auf drei Kapitel.

Das erste Kapitel trägt den Titel ,,Sei offen für Neues“:

Es war wieder soweit. Die Praktika fingen in wenigen Monaten an. Eigentlich wollte ich ein Praktikum als Bankkauffrau machen, doch daraus wurde nichts. Meine Klassenlehrerin schlug mir vor, ein Praktikum bei der Buchhandlung Plettendorff zu absolvieren.

Natürlich war ich skeptisch und runzelte die Stirn. Ich in einer Buchhandlung. Aber das Praktikum in der Buchhandlung Plettendorff hat mir super viel Spaß gemacht. Es war abwechslungsreich und die Mitarbeiter beschäftigten sich intensiv mit mir. Beim Praktikum ist es nicht geblieben. Ich habe einen Mini-Job bekommen und konnte schon früh erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln.

2. Kapitel: ,,Fördern und Fordern“

In jedem Profil waren 20-30 Schüler, doch jeder Schüler ist anders, auf seine eigene Art und Weise, d. h., dass  wir alle ein verschiedenes Lerntempo haben und nicht auf alle Lernmethoden/ -impulse gleich reagieren. Deswegen wurde jeder von uns individuell gefördert. Am  Anfang des Schuljahres wurden Profile von uns erstellt,  welche unsere Stärken und Schwächen umfassen. Diese haben uns geholfen, unsere Lernziele zu konkretisieren und gezielt an unseren Schwächen zu arbeiten. Das hieß für mich, dass ich die Möglichkeit hatte, vor einer Mathearbeit oder bei Problemen bei den Hausaufgaben in die Nachmittagsförderung zu gehen. Das war eine super Chance, wenn man bedenkt, wie teuer ein Nachhilfelehrer gewesen wäre.

Nach dem 2. Halbjahr war für mich klar, dass ich nach der 10. Klasse auf das Gymnasium gehen würde. Damit mir der große Sprung von der Hauptschule auf das Gymnasium leichter fallen sollte, wurde ich im KBOP optimal vorbereitet. Mir wurden Lektüren und Materialien zur Verfügung gestellt. Die Wochenlernpläne haben mir geholfen das eigenverantwortliche Lernen zu verinnerlichen. Zusatzaufgaben wurden nach der Bearbeitung  reflektiert und ich bekam Tipps, was ich beim nächsten Mal besser machen könnte.

3. Kapitel:,, Persönlichkeitsentwicklung“

Jeder von uns weiß, wie schwer es ist,  sich vor eine Ansammlung von Menschen zu stellen und eine(n) Vortrag/ Rede zu halten. Nervosität, eine zittrige Stimme und Schweißausbrüche sind die Feinde eines jeden Redners. Hab‘ ich ein Glück, dass ich meine Schulzeit am KBOP verbracht habe und dort gelernt habe, souverän und sicher vor Menschen aufzutreten.

Durch wöchentlichen Referate und das Blitzlicht wurden wir intensiv in Körpersprache und der richtigen Wortwahl geschult. Das Blitzlicht war ein Teil der Politikstunde, in der wir 30 Minuten über aktuelle Zeitereignisse diskutierten und lernten, unsere Meinung klar und deutlich zu äußern und noch wichtiger, sie an Hand von plausiblen Argumenten und Beispielen zu erläutern. Am meisten hat mir die Rolle des Moderators Spaß gemacht, der für den Verlauf der Diskussion verantwortlich war.

Damit wir in Bewerbungsgesprächen nicht ins Schwitzen kommen, wurden regelmäßig Gespräche simuliert. Ich kann mich erinnern, dass Herr Rentrop uns besucht hat und uns gezeigt hat, worauf Personalchefs achten. Er hat sich sogar die Zeit genommen, mit uns mehrere Bewerbungsgespräche nachzustellen.

Gerne erinnere mich auch an das Assessment Center zurück, welches normalerweise nur an Gymnasien angeboten wird. Wir hatten aber die einmalige Chance, einen Einblick in diese Form des Auswahlverfahrens zu bekommen. Das Assessment Center beanspruchte den ganzen Tag und hat uns allen ultra viel Spaß bereitet und uns gut auf den Ernstfall vorbereitet.

Meine Mittlere Reife schloss ich im KBOP mit der Note  1,3 ab und war nun gewappnet für das Abitur. Der Wechsel auf das Gymnasium ist mir leichter gefallen als gedacht, denn ich wurde im KBOP optimal vorbereitet und konnte Lehrer,  auch nach der 10. Klasse, gerne um Rat fragen. 2015 hatte ich das Abitur in der Tasche und war überglücklich.

Direkt nach dem Abitur ging es für mich für einen Monat nach Japan. Die Reise wurde vom Lions Club finanziert. Durch die intensive Persönlichkeitsentwicklung im KBOP konnte ich beim Bewerbungsgespräch für die Reise überzeugen. Viele fragten mich, ob ich mir sicher sei, dass ich nach Japan reisen möchte. Ja, war ich mir, denn in meiner Schulzeit habe ich gelernt ,,Sei offen für Neues.“

Nach der abenteuerlichen und unvergesslichen Reise begann ein neuer Lebensabschnitt für mich. Am 01.08.2015 fing ich die Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Firma Schulte-Tengler GmbH an. Nun ist das 1. Ausbildungsjahr vorbei - ein Jahr voller neuer Eindrücke und Erlebnisse. Ich bin gespannt, wohin mich das Leben noch führen wird, aber egal wohin es geht. Durch meine Zeit im KBOP habe ich ein starkes Fundament, mit dem ich überall bestehen kann. 

 

Caroline Weide (KBOP-Abschlussjahrgang 2014)

Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin bei der Firma CD Wälzholz

Caroline Weide Caroline Weide

Von 2012 bis 2014 habe ich die Profilklasse „Handwerk“ im KBOP besucht. Für meine Berufsfindung war die praxisorientierte, schulische Ausbildung der Zeppelinschule sehr hilfreich. Während der Zeit habe ich unter anderem zwei Praktika bei der Firma C.D.Wälzholz gemacht. Dabei habe ich den Beruf der Zerspanungsmechanikerin kennengelernt. Nach dem Einstellungstest und einem Bewerbungsgespräch habe ich meinen Ausbildungsvertrag zur Zerspanungsmechanikerin unterschrieben.

Ein großer Teil meiner Ausbildung findet in der Lehrwerkstatt statt. Dort lernt man so grundlegende Dinge wie Feilen, Sägen oder Bohren. Dann gibt es noch verschiedene Kurse wie Fräsen, Drehen, Schweißen usw. Am Anfang war es für mich schon komisch, fast nur unter Männern zu arbeiten. In der Schule sind auch nur drei Mädchen in meiner Klasse. Mittlerweile habe ich mich aber gut daran gewöhnt, zumal kein Unterschied gemacht wird zwischen Männern und Frauen. Allerdings muss man sich an den rauen Ton gewöhnen und benötigt ein gutes Durchsetzungsvermögen.

Meine Entscheidung, einen Beruf im gewerblich-technischen Bereich zu erlernen, habe ich bis jetzt nicht bereut, bietet er doch bei gutem Einsatz gute Aufstiegschancen.

 

Isabell Kalitz (KBOP-Abschlussjahrgang 2013)
Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik bei der Firma Beewen in Siegen-Geisweid

Isabell Kalitz Isabell Kalitz

Von 2012 bis 2013 habe ich die Klasse 10d mit dem Profil Soziales/ Gesundheit im KBOP besucht. Nach zwei Monaten merkte ich aber, dass mir dieses Berufsfeld nicht liegt. Nicht nur durch das profilübergreifend angebotene Wahlfach „Erweiterte Physik“ merkte ich, dass physikalische und technische Zusammenhänge für mich einfach zu verstehen sind und mich sehr interessieren. Auch deshalb entschied ich mich, eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik zu machen. Nach einigen Bewerbungen, Eignungstests und einem Vorstellungsgespräch unterschrieb ich meinen Ausbildungsvertrag bei der Firma Beewen in Siegen-Geisweid, noch bevor ich meine Fachhochschulreife mit Qualifikationsverweis erfolgreich absolviert hatte.

Die mathematischen und physikalischen Kenntnisse, die ich mir während meiner KBOP-Ausbildung aneignen konnte, boten mir eine gute Grundlage, mich in meinem Berufsfeld zurecht zu finden. Nach meinem ersten Montage- Einsatz im Ausland wurde mir bewusst, dass Englisch genauso wichtig in meinem Beruf ist wie Mathematik oder Physik. Daher entschied ich mich, nach meiner Zwischenprüfung ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Portsmouth (Großbritannien) zu machen, das von der Industrie-und Handelskammer (IHK) angeboten wurde. Dank der Unterstützung meines Betriebes konnte ich am Ende des 2. Ausbildungsjahres dieses wertvolle Praktikum absolvieren.

Mittlerweile bin im 3. Ausbildungsjahr und kann immer noch sagen, dass ich den richtigen Beruf für mich gewählt habe. Im nächsten Jahr starte ich mit meinem Fachabitur, um danach die Fachhochschule zu besuchen.

Rückblickend bin ich sehr dankbar für die gute schulische Ausbildung, die ich in der Zeppelinschule-KBOP erfahren habe.

 

Isabell Blanke (KBOP-Abschlussjahrgang 2013)

Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Firma E. Winkemann

Isabell Blanke Isabell Blanke

Von 2012 bis 2013 habe ich die Klasse 10d mit dem Profil Soziales/Gesundheit besucht. Doch gerade die angebotenen Wahlfächer, wie Excel und Buchführung, an denen ich profilübergreifend teilnehmen durfte, haben mir gezeigt, dass der Bereich Wirtschaft und Verwaltung deutlich besser zu mir und meinen Interessen passt. Mit allen Einblicken und Erfahrungen, die ich in meinem KBOP-Jahr gesammelt habe, habe ich letztendlich erfolgreich die Fachhochschulreife mit Qualifikationsverweis erhalten. Die intensive, praxisbezogene Vorbereitung im KBOP hat mir eine gute Grundlage geboten, weshalb ich mich entschieden habe, den Lehrgang der höheren Handelsschule des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs in Altena zu absolvieren. Der Übergang ist mir sehr leicht gefallen, denn ich habe gemerkt, dass ich mit meinen neuen Mitschülern von der Realschule und dem Gymnasium nicht nur mithalten konnte, sondern teilweise sogar fachlich weiter war. In diesen zwei Jahren hatte ich dann die Möglichkeit, genauere Eindrücke über die verschiedenen Berufsbilder zu sammeln und eine Entscheidung über meinen Werdegang zu treffen. Am meisten begeistert hat mich der Beruf der Industriekauffrau. Nach einigen Bewerbungen, Einstellungstests und Vorstellungsgesprächen ist die Zusage überraschenderweise sehr schnell gekommen. Mittlerweile bin ich im 1. Ausbildungsjahr als Industriekauffrau bei der Firma E.Winkemann und habe viel Freude an diesem Beruf.

 

Carolin Altrichter (Abschlussjahrgang 2010)

(Lehramtsstudentin für die Fächer Biologie und Sozialwissenschaften an der Universität Köln)

Carolin AltrichterCarolin Altrichter

Mein Name ist Carolin Altrichter, ich bin 23 Jahre alt, komme aus Plettenberg und wohne mittlerweile in Köln.

Als damals für mich die Hauptschulempfehlung ausgesprochen wurde, habe ich mir schon meine Gedanken gemacht, wie mein späterer Werdegang wohl aussehen mag. Doch diese Gedanken waren mit dem Beginn der fünften Klasse schnell verflogen. Das Klassenklima und der Zusammenhalt in unserer Plettenberger Hauptschule waren etwas ganz besonderes, so dass die schlechten Noten der Grundschule den guten Noten der Hauptschule wichen. Wir wurden von unseren Lehrern intensiv gefördert, motiviert und betreut, auch deshalb schloss ich die 10. Klasse 2010 mit dem qualifizierten Realschulabschluss ab. Ein wirkliches Ziel hatte ich bis Dato noch nicht vor Augen, viele rieten mir doch weiter die Schulbank zu drücken. Daraufhin habe ich mich an der Albert- Einstein Gesamtschule in Werdohl für die gymnasiale Oberstufe eingeschrieben. Dazu muss ich erwähnen, dass ich in der 11. Klasse wirklich sehr leistungsschwach war. Doch irgendwann kam ein Punkt, an dem ich mich gefragt habe: „Warum sollte ich das Abitur nicht auch schaffen können?“ Dieser Moment hat einen Schalter bei mir umgelegt. Die Noten wurden von Halbjahr zur Halbjahr besser. Im Juni 2013 habe ich das Abitur erworben. Ein Jahr lang habe hier und da gearbeitet, um erst mal ein bisschen Geld zu verdienen. Der Entschluss zu studieren ist durch meine Eltern gefallen, mit einigen Zweifeln habe ich mich an vielen Universitäten in NRW beworben. Schlussendlich habe ich mich für die Universität zu Köln entschieden. Dort studiere ich nun seit drei Jahren die Fächer Biologie und Sozialwissenschaften auf Lehramt für die Haupt-Real-Gesamtschule. Der Bachelor steht kurz bevor und der Master wird im Anschluss folgen. Vom 28.08.2017-10.04.2018 absolviere ich mein Praktikum in der Zeppelinschule, worauf ich mich sehr freue. Mit Fleiß und Ehrgeiz kann jeder von ,,uns“ viel aus sich rausholen. Auch einem Hauptschüler stehen alle Türen offen.

 

Emre Gök (Abschlussjahrgang 2008)

Industriemechaniker bei der Firma Otto Rentrop

Emre Gök Emre Gök

Mein Name ist Emre Gök, ich bin 24 Jahre alt und habe 2008 erfolgreich meinen Abschluss an der Zeppelinschule gemacht. In meiner Schulzeit habe ich drei Praktika absolviert, was mir bei meiner Berufsfindung sehr geholfen hat:

2007: Praktikum als KFZ-Mechaniker bei der Firma Schauerte

2008: Praktikum als 2-Rad-Mechaniker bei Kawasaki Lenze

2008: Praktikum als Industriemechaniker bei der Firma Otto Rentrop

Alle drei Praktikumsplätze waren gut, ich war mit den Berufen zufrieden und habe viel gelernt.

Bei Kawasaki Lenze wurde mir frühzeitig eine Ausbildungsstelle als 2-Rad-Mechaniker angeboten. Doch bevor ich eine Entscheidung getroffen habe, wollte ich noch im Industriebereich Erfahrungen sammeln.

Die Firma Otto Rentrop war damals schon etwas Besonderes für mich, da ich wusste, wie gut sich dieser Betrieb um Praktikanten und Azubis kümmert. Deshalb habe ich dort ein Jahrespraktikum angefangen. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, sie entsprach meinen Interessen und ich habe mich im Praktikum „gezeigt“.

Auch deshalb war ich sehr glücklich, als ich kurze Zeit später eine Ausbildungsstelle zum Industriemechaniker bekommen habe.

Anfang 2013 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und einen Vertrag bekommen.

 

Diese Seite befindet sich im Aufbau.

Hier finden Sie demnächst weitere berufliche Erfolgsgeschichten von ehemaligen SchülerInnen. Die Zeppelinschule freut sich auf zahlreiche Rückmeldungen, die wir gerne veröffentlichen.