KAoA

"Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA)

 

KAoA Titel

Das Land NRW und die Partner des Ausbildungskonsens haben 2011 die Einführung eines neuen, flächendeckenden Übergangssystems von der Schule in den Beruf beschlossen.

Am 12. November 2013 erhielt die Zeppelinschule die Rückmeldung vom Ministerium für Wirtschaft, dass mit der Einführung der Standardelemente der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) begonnen werden kann.

 

Leitlinien für die schulische Praxis

Frühe Berufsorientierung, regelmäßige Praxisphasen, individuelle Potenzialanalysen sowie konkrete Anschlussvereinbarungen sind wesentliche Elemente im neuen Übergangssystem. Dazu haben die Partner im Ausbildungskonsens NRW vereinbart, einen verbindlichen Prozess der Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen für die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab der 8. Jahrgangsstufe einzuführen. Folgende fünf Leitlinien kennzeichnen dabei die schulische Praxis:

  • Berufs- und Studienorientierung ist als Bestandteil der individuellen Förderung Aufgabe aller allgemeinbildenden Schulen mit Blick auf möglichst gute Ab- und Anschlüsse.
  • Alle Fächer leisten ab der Sekundarstufe I durch ihre spezifische Förderung von Kompetenzen und durch ihren Lebens- bzw. Arbeitsweltbezug ihren Beitrag zu einem systematischen Prozess der Berufs- und Studienorientierung. Die fächerübergreifende Koordination wird durch die Verankerung in einem schulinternen Curriculum zur Berufs- und Studienorientierung sichergestellt.
  • Alle Schülerinnen und Schüler aller Schulformen erhalten ab der Jahrgangsstufe 8 durch einen verbindlichen und schulintern festgelegten Prozess der Berufs- und Studienorientierung die Möglichkeit, sich in ihren Neigungen und Interessen sowie Fähigkeiten an schulischen und außerschulischen, d.h. vor allem betrieblichen Lernorten zu erproben und Praxiserfahrungen zu sammeln.
  • Spezifische Schülergruppen, etwa mit dem Ziel der Fach- bzw. allgemeinen Hochschulreife, bzw. Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf erhalten zusätzlich spezifische verbindliche Standardelemente, um ihren Berufs- und Studienorientierungsprozess zielgenau zu unterstützen.
  • Die regelmäßige Beratung im Prozess der Berufs- und Studienorientierung bezieht die Erziehungsberechtigten, die Agenturen für Arbeit und weitere Akteure ein. Sie stellt ein wesentliches verbindendes Element zur Selbstreflexion der Schülerinnen und Schüler und zur gemeinsamen Gestaltung des Prozesses und des gelingenden Übergangs dar.

Der gesamte Prozess der Berufs- und Studienorientierung unterstützt das Kernanliegen von Schulen, möglichst gute allgemeinbildende Abschlüsse zu vermitteln und Ausbildungs- bzw. Studienreife herzustellen. Zum Gelingen dieses Prozesses ist die Zusammenarbeit der abgebenden und der aufnehmenden schulischen Systeme, der Agenturen für Arbeit sowie der Wirtschaft in regionalen Zusammenhängen unerlässlich.

 

KAoA im Netz:

www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de/startseite.html

 

Informationen für Eltern:

www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de/uebergang-schule-beruf-in-nrw/informationen-fuer-eltern.html

 

Informationen für Unternehmen:

www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de/uebergang-schule-beruf-in-nrw/informationen-fuer-unternehmen.html